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Workshops: Ein Blick über den „Tälerrand“

16. Januar 2017 um 17:30 - 20:00

Veranstaltung des Studiengangs Soziale Arbeit
Ein Blick über den „Tälerrand“:
alternative Konzepte aus dem Globalen Süden für Tirol und anderswo

Datum:        16.01.2017
Uhrzeit:       17.30 – 20.00 Uhr
Ort:              Management Center Innsbruck (Raum wird noch
bekanntgegeben)

Im Zuge unseres Projektseminares „Sozialarbeiterische Interventionen in
Ländern des Globalen Südens: eine kritische Analyse“ haben wir uns über
drei Semester mit unterschiedlichen Methoden und Konzepten des Globalen
Südens befasst. Der Fokus lag dabei auf den Fragen, ob und wie sich die
ausgewählten Methoden und Konzepte in die Soziale Arbeit des Globalen
Nordens transferieren lassen.

Unsere Ergebnisse möchten wir Ihnen gerne im Rahmen unserer
Abschlussveranstaltung vorstellen und in Form von „Workshops“
ausgewählte Methoden vertiefen und mit Ihnen diskutieren. Sie haben die
Möglichkeit aus den beiden unten angeführten Workshop-Varianten zu
wählen. Wir bitten Sie, uns im Zuge Ihrer Anmeldung Ihre Präferenz
mitzuteilen sowie ggf. die durch Sie vertretene Institution. Nach besten
Möglichkeiten berücksichtigen wir Ihre Wahl bei der Planung – darüber
hinaus erfolgt die Einteilung jedoch nach dem Prinzip „first come, first
served“.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen interessanten Austausch!

Wir bitten Sie um Anmeldung bis 11.01.2017 an: gg5067@mci4me.at

VARIANTE A:

1.      Workshop „Medizinrad“
In unserem Workshop möchten wir Ihnen das Medizinrad vorstellen, welches
seinen Ursprung in der Kultur der nordamerikanischen Native Americans
und kanadischen First Nations hat. Es handelt sich um ein traditionelles
Kreissymbol für ganzheitliches Wohlbefinden, welches vier Aspekte in
sich vereint: das Mentale, das Spirituelle, das Emotionale und das
Physische. In unserem Workshop wollen wir näher auf diese vier
Komponenten eingehen und Möglichkeiten zur Reflexion anbieten.

2.      Workshop „Ubuntu“
In unserem Workshop möchten wir Sie einladen, die afrikanische
Lebensphilosophie Ubuntu näher kennenzulernen. Ubuntu bedeutet, dass man
erst durch andere ist bzw. existiert. In der Ubuntu Lebensweise steht
dementsprechend der Andere im Mittelpunkt, sei es im privaten oder im
öffentlichen Umfeld. Somit ist ein respektvoller Umgang miteinander ein
Fundament dieser Philosophie. Durch unterschiedliche Methoden, wie
Diskussionen und kreative Gestaltung, wollen wir Ihnen die Grundzüge
dieser Weltanschauung näherbringen.

VARIANTE B:

1.      Workshop „Bewusstseinsbildung nach Paulo Freire“
In unserem Workshop (Videos, Plakate, Diskussionen, usw.) wollen wir
Ihnen den Befreiungspädagogen Paulo Freire und seine Überlegungen zur
Bewusstseinsbildung vorstellen und diese in Bezug mit dem peruanischen
Projekt Manthoc (Bewegung arbeitender Kinder und Jugendlicher Perus)
setzen. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir uns mit der Relevanz der
Bewusstseinsbildung in Österreich allgemein sowie in den
unterschiedlichen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit auseinandersetzen.

2.      Workshop „Konfliktregelung der Dagara“
In unserem Workshop möchten wir unsere Einblicke in den Umgang der
Dagara mit Konflikten mit Ihnen teilen. Die Dagara sind ein indigener
Volksstamm, der über Westafrika verteilt lebt. Bei ihrer
Konfliktbearbeitung spielen Gemeinschaft und Rituale eine große Rolle.
Basierend auf unserer Auseinandersetzung mit dieser Thematik laden wir
Sie ein, ein solches Konfliktritual mit uns zu erleben.

PDF Workshops: Ein Blick über den „Tälerrand“

Details

Datum:
16. Januar 2017
Zeit:
17:30 - 20:00

Veranstaltungsort

MCI
Universitätsstraße 15
Innsbruck, 6020 Österreich
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